Book-Buddies

Book-Buddys („Bücherkumpel“) sind ältere Schülerinnen und Schüler, die jüngeren vorlesen. Die „Großen“ sind Lesevorbilder für die „Kleinen“.

Anlässlich des bundesweiten alljährlichen Vorlesetags im November lesen ältere Schüler*innen in 2er-Teams jüngeren aus selbst ausgewählten Texten vor. Die jüngeren Schüler*innen wählen nach Leseinteresse einen Text aus, den sie vorgelesen bekommen möchten. Auf Plakaten mit je einer Farbkopie des Buchcovers und einer knappen Information zu Inhalt und Genre des Buches wird ihnen das Angebot vorgestellt. Die Schüler*innen der 10. Klassen lesen in den JÜL-Klassen 1-3 vor und Schüler*innen aus der Oberstufe in den JÜL-Klassen 4-6. Als Projektleitung fungieren die Stufenleitungen in Zusammenarbeit mit der Fachbereichsleitung Deutsch. Als Projektteam sind dann natürlich auch die Klassen- und Deutschlehrer*innen der Jahrgänge 1-3, 4-6, 10 und 11 zu begreifen.

Der Book-Buddy-Tag hat als schulische Aktivität (neben anderen) einen festen Platz im Schulkalender der FKS und zeigt eine leseförderliche bzw. –animierende Wirkung auf die Kinder. Die älteren Schüler*innen erleben sich als Lesevorbilder und üben sinngestaltendes Lesen in einer authentischen Anforderungssituation. Die jüngeren erleben die älteren Schüler*innen als Lesevorbilder und wählen Bücher nach eigenem Leseinteresse aus. Leseanimierende Aktivitäten steigern die Lesemotivation, was wiederum positive Auswirkungen auf das Selbstkonzept der Schülerinnen und Schüler hat.

Kulturagenten

„Mein Vater ist Angler und wir haben ein Aquarium zu Hause. Jetzt wollen wir in der Projektwoche die Tiefsee erforschen… Welche Pflanzen und Tiere gibt es dort? Und wie leben sie dort? Diese Tiere hat ja noch fast niemand gesehen, weil sie bis zu 500m tief leben. Wir wollen große Skulpturen bauen, um diese merkwürdigen Lebewesen zu zeigen!“

(Felina und Melike, 7. Klasse)

Im Alltag der FKS spielt die kulturelle Bildung eine große Rolle. Die Schüler*innen sollen dabei die Möglichkeit erhalten ästhetische Bildung als Teil ihrer Lebenswelt zu erfahren und durch kulturelle Mitbestimmung ihre Lernprozesse und die Schulgemeinschaft selbst mitzugestalten.

Was sich zunächst sehr abstrakt anhört, ist für Felina und Melike ziemlich konkret. Im Rahmen der Projektwoche haben sie die Möglichkeit Unterrichtsthemen und Methoden selbst zu wählen. Die Themen der Fächer-und Jahrgangsübergreifenden Projektwoche, die einmal im Jahr an der FKS stattfindet, werden in erster Linie von den Schüler*innen selbst bestimmt. Die Lehrer*innen beraten und unterstützen sie nur bei der Umsetzung ihrer  Ideen.

Die Projektwoche ist eine von vielen Strukturen, die zur Stärkung der kulturellen Bildung an der FKS aufgebaut wurden. Seit 2016 ist die FKS Teilnehmerin am „Landesprogramm Kulturagenten für kreative Schulen Berlin“. Das Programm sieht die Projektförderung in der kulturellen Bildung und die Vernetzung zu externen Kulturschaffenden, sowie außerschulischen Lernorten und Institutionen vor.

Um dieses Ziel auf vielen Ebenen und entsprechend vielfältig zu verfolgen, haben wir ein Kulturteam gegründet, das sich regelmäßig trifft und Projekte plant, den Kulturfahrplan gestaltet und evaluiert und schon bestehende Strukturen bündelt. Die Kulturbeauftragten und die Kulturagentin der Schule leisten Vernetzungsarbeit und stellen Kontakte zu Kooperationspartnern her.

Ein prozessorientes Ziel im Bereich der kulturellen Bildung ist das „Lernen durch Machen“, ein experimentelles, forschendes Lernen, im Unterricht breiter zu verankern. Dabei fließen Einflüsse verschiedener Fächer als Multiperspektivität in die Lernstruktur mit ein. Auch das „voneinander und miteinander Lernen“ ist zentraler Punkt der kulturellen Auseinandersetzung im stufenübergreifenden Arbeiten an unserer Gemeinschaftsschule.

Entwicklung der kulturellen Bildung  an der FKS

  • Studientag für das gesamte Kollegium zum Thema ästhetische Forschung für alle Fächer
  • Kulturrundgang (Präsentation von Projektarbeiten für die gesamte Schulgemeinschaft an einem großen Fessttag)
  • EVA- Kulturschiene (Eigenverantwortliche Projektarbeit in Kooperation mit Künstler*innen als Teil des regulären Stundenplans)
  • Kulturklasse (Theaterbesuche, sowie Erarbeitung und Präsentation eigener Stücke)
  • Stufen- und fächerübergreifende Projektwoche
  • Kooperationen mit Institutionen:
    HAU, Museum Neukölln, HKW, Young Arts NK, Garten- und Arbeitsschule, Deutsche Filmakademie, Futurium
  • Kooperationen mit Kulturschaffenden

NFTE

Du hattest schon einmal eine tolle Geschäftsidee? Hast schon einmal länger über die Lösung eines alltäglichen Problems nachgedacht? Dann mach diese Idee zu DEINEM Projekt! Im NFTE-Kurs (Network for Teaching Entrepreneurship) entwickelst du eine eigene Geschäftsidee, die du Stück für Stück mit Hilfe eines Businessplans realitätsnah umsetzt. Hauptsächlich konzentrierst du dich auf die Produktentwicklung und das Marketing. Wenn du selber keine Idee hast, dann finden wir die gemeinsam!

 

In diesem Kurs kannst du viel selbständig arbeiten und dich mit vielen neuen Inhalten beschäftigen. Warum das Spaß macht? Weil es für DEINE Geschäftsidee nützlich ist. Nebenbei lernst du viel Neues und vieles über deine eigenen Stärken.

Radfahren an der FKS

Seit dem Schuljahr 2019/2020 verfügt die Fritz-Karsen-Schule über 22 Fahrräder. Diese Kinderfahrräder (Größe 18 + 20 Zoll) sind schon ca. 25 Jahre alt, aber Dank liebevoller Pflege noch zum Üben auf dem Schulgelände gut geeignet. Sie stammen aus dem Bestand einer benachbarten Grundschule (30.G) und sind als Spende durch den Förderverein der FKS übernommen worden. Herr Wollschläger setzt diese Fahrräder regelmäßig bei den Kindern der Jahrgänge 1-4 im Rahmen des vorfachlichen Sachunterrichts zum Thema „Verkehrserziehung“ auf dem Schulhof ein.

Hierbei geht es vor allem um die Vermittlung folgender Ziele:

-> korrektes Aufsteigen von rechts, Anfahren und gezieltes Bremsen mit Bremse und/oder Rücktritt, Spurfahren und Spurhalten, Kurvenfahren mit unterschiedlichen Radien, Balanceübungen auf dem Rad, einhändiges Fahren, Beweglichkeit auf dem Rad (stehend, Sitzposition verändern), Einüben des Schulterblicks während des Fahrens, korrektes Bremsen in unterschiedlichen Situationen (Nässe, rutschiger Belag), Aufnahme und Transport von verschiedenen Gegenständen, Transport des Fahrrades über Treppen und schräge Ebenen.

Hierbei werden als Hilfsmittel selbstgebaute Holzelemente wie eine Wippe, verschiedene Rampen, Holzleisten, Markierungskegel, Slalomstangen, Springseile und verschiedene Bälle verwendet.

Die einzelnen Übungseinheiten ersetzen nicht den Besuch in der Jugendverkehrsschule des Bezirks im Heideläuferweg, sondern sind eine sinnvolle, praktische Übungsergänzung.

Die praktischen Übungen erfolgen spielerisch und im Freien und unter Verwendung von Fahrradhelmen. Für weitere Fragen oder Spenden können sie sich gern an Herrn Wollschläger wenden: wollschlaeger@fritz-karsen.de

Wir brauchen noch Fahrradhelme oder weitere Kinderfahrräder (in den Größen 18-26 Zoll).